EN -PRÜFUNG

CE-ZERTIFIKAT UND SICHERHEITSPRÜFUNG

ART DER PRÜFUNG

Alle DAN SKAN-Kaminöfen (Modern Line und Classic Line) sind CE-zertifiziert und erfüllen alle Prüfanforderungen nach EN 13240.
Die Prüfergebnisse liegen deutlich unter den europäischen Grenzwerten sowie dem Zertifizierungsprogramm DIN-PLUS und der Stufe II der BimSchV, der österreichischen Norm 15aB-VG, den Anforderungen der FGV der Steiermark, der Verordnung über Schutzmaßnahmen für Kleinfeuerungen des BMfWA, den Anforderungen der BStV der Städte München, Regensburg u. a. sowie den Anforderungen der Schweiz gem. der Vereinigung kantonaler Feuerversicherer

PRIORITÄTSERGEBNISSE

1) Feinstaub

Die Feinstaubemissionen im Abgas bei Nennwärmeleistung liegen unter 29 mg/Nm³ bezogen auf 13 % O2


2) Kohlenstoffmonoxid

Konzentration im Abgas bei Nennwärmeleistung liegen unter 0,10 Vol. -% bezogen auf 13 % O2


3) Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad liegt über den in den Normen genannten Grenzwerten... > 80 %

PRÜFBEDINGUNGEN

Die Prüfbedingungen und Prüfergebnisse basieren auf dem Zugvermögen eines normgerechten Schornsteins mit einem Förderdruck von 12 Pascal. Die Verbrennungsluftsteuerung wurde, wie im Nutzungsfall durch den Verbraucher, mittels der bimetallgesteuerten, also „intelligenten“ Automatik geregelt. Das verwendete Prüfscheitholz hat einen Restfeuchtigkeitsgehalt von weniger als 15%.

TOPFIRE MIT HOLZ

Legen Sie Ihr Holz quer übereinander in den Feuerraum und zünden Sie diesen Stapel von oben an = TOPFIRE ! Schmutzpartikel strömen vorwiegend aus den Schnittflächen des Holzes.
Ein schnelles, effektives Zündfeuer (Anheizphase) ist besonders wichtig, da bei Bedienungsfehlern höhere Emissionswerte entstehen. DAN SKAN-Öfen werden mit geschlossenem Fächerrost „gestartet“.
Das Zündfeuer (= Kleinholzlage) wird oben auf mehrere querliegende Normalscheite gelegt. DAN SKAN - Öfen starten mit Oberluft (Sekundär- und Tertiärluft) sauber und effektiv.
Wenn das erste Nachlegen von Holzscheiten nach 1– 2 Stunden notwendig wird, ist das gesamte Feuerraum- und Abgassystem inklusive Schornstein heiß. Jetzt haben Sie den richtigen Unterdruck im Schornstein.

SICHERHEIT UND SORGFALT

Lassen Sie den Ofen während der Anheizphase nicht unbeaufsichtigt. Verwenden Sie zum Anzünden nie Spiritus, Benzin oder andere brennbare Flüssigkeiten. Gut sind handelsübliche Anzündhilfen wie Holzwollesticks in Wachs getränkt. Legen Sie Brennmaterial nie zu spät nach. Legen Sie nach, wenn noch ausreichend kleine Flammenbildung im Ofen ist. Nur die Flamme fördert den Schornsteinauftrieb, den man zum problemfreien Öffnen der Feuerraumtür benötigt. Wenn Sie Ihr Brennmaterial erst dann nachlegen, wenn nur noch ein Glutfeuer vorhanden ist (keine Flammenbildung!), ist der Schornsteinauftrieb quasi zum Erliegen gekommen… = Auftriebsstillstand!
In diesem Fall werden Rauchgase beim Brennstoffnachlegen austreten. Deshalb ist es hier besonders wichtig, die Ofentüre nur schrittweise und langsam zu öffnen. Wenn die Automatik zum Feuerungsende schließt, verbleiben neben der Asche auch Holzkohlereste im Ofen. Dies ist ein Zeichen für eine besonders sparsame, effektive Verbrennungsluftsteuerung. Die ggf. im Ofen verbliebenen Holzkohlenreste sind eine gute Grundlage für das nächste Heizfeuer.

VERBRENNUNGSLUFTBEDARF

Da Kaminöfen Feuerstätten sind, die in ihrer Grundkonzeption die Verbrennungsluft aus dem Aufstellraum nehmen, muss der Betreiber für ausreichende Verbrennungsluft sorgen. Bei abgedichteten Fenstern und Türen (z. B. in Verbindung mit Energiesparmaßnahmen) kann es sein, dass die Frischluftzufuhr nicht mehr gewährleistet ist, wodurch das Zugverhalten des Kaminofens beeinträchtigt wird. Gegebenenfalls muss für eine zusätzliche Frischluftzufuhr durch Verlegung einer Verbrennungsluftleitung nach außen oder in einen gut belüfteten Raum gesorgt werden.


Der Verbrennungsluftbedarf bei DAN SKAN-Öfen beträgt entsprechend der Nennwärmeleistung des Ofens:

< 4 kW Verbrennung = < 12 m³/Std.
< 6 kW Verbrennung = < 15 m³/Std.
< 8 kW Verbrennung = < 18 m³/Std.

EX-AIR-BETRIEB

DAN SKAN-Öfen sind für den Betrieb mit 100% externer Verbrennungsluft vorbereitet. Das konventionelle EX-AIR1-System mit Raumluftverbund ermöglicht einen Druckausgleich im Aufstellraum des Ofens.
Das EX-AIR 2-System ermöglicht durch die patentierte AIRBOX eine vorgewärmte Verbrennungsluftzuführung. Bei Wärmerückgewinnungsanlagen (0-kW-Häuser, Passivhäuser) ist durch eine Justierung der Haustechnik sicherzustellen, dass der Unterdruck im Aufstellraum des Ofens möglichst nicht größer als 4 Pa ist.

DIBt-PRÜFUNG

Viele Modelle der Modern Line haben eine RRF-Prüfung für raumluftunabhängige Feuerstätten gem. DIBt. Alle Prüfergebnisse bei 10 Pa sowie nach thermischer und mechanischer Belastung. Nachgewiesen wurde die Dichtigkeit nach über 6000 Öffnungen und Schließungen der Feuerraumtür. Der errechnete Gesamtdruckverlust der Verbrennungsluftleitung beträgt 11 Pa. Die ermittelte Verbrennungsluftmenge beträgt 10,08 m³/h bei Normzustand und NWL.

ZULÄSSIGE BRENNSTOFFE

Zulässige Brennstoffe sind naturbelassenes Scheitholz mit einer Länge von ca. 25 bzw. 33 cm je nach Feuerraumgröße. Es darf nur luftgetrocknetes Scheitholz verwendet werden. Luftgetrocknetes Holz brennt schöner und effektiver als kammergetrocknetes Scheitholz.
Die Verfeuerung von Abfällen und insbesondere Kunststoff ist laut Bundesimmissionsschutzgesetz verboten. Darüber hinaus schadet dies der Feuerstätte und dem Schornstein. Luftgetrocknetes Scheitholz mit möglichst nicht mehr als 15% Wasser wird durch eine zwei- bis dreijährige Trockenzeit erreicht.

SICHERHEITSHINWEISE

Durch den Abbrand von Brennmaterial wird Wärmeenergie frei, die zu einer starken Erhitzung der Oberflächen, der Tür- und Bediengriffe, der Feuerraumtüren, der Sichtfensterscheibe etc. des Ofens führt. Die Berührung dieser Teile ohne entsprechende Hilfsmittel (z. B. hitzebeständige Handschuhe) ist zu unterlassen. Machen Sie Kinder auf diese Gefahren aufmerksam und halten Sie diese während des Heizbetriebes von der Feuerstätte fern.